20. ‒ 24. April 2026
Liebe Freunde der Ukraine,
in Kyjiw haben nicht nur die Politiker die Nachrichten aus Brüssel erleichtert aufgenommen. Dass die EU-Länder 90 Milliarden Euro freigeben konnten, ist ein starkes Signal an den Aggressor. Die Ukraine hat jetzt wieder reichlich Geld, um sich zu verteidigen. Das frische Geld zusammen mit den militärischen Erfolgen dürfte den russen zu denken geben und ihre Verhandlungsbereitschaft steigern. Denn auch in Moskau beginnt man zu verstehen, dass das „Window of Opportunity“ für einen militärischen Sieg in der Ukraine sich geschlossen hat.
Die Ukraine macht auf verschiedenen Ebenen Fortschritte, eine davon ist der weitere Aufbau industrieller Kapazitäten. Auf einer Veranstaltung in der AHK anlässlich des Besuchs von AA-Staatminister Florian Hahn haben wir von weiteren Build-with-Ukraine Projekten gehört. In diesem Jahr erweitern die ukrainischen Unternehmen wieder kräftig ihre Produktion – vor allem in Deutschland. Sie können so größere Produktionseinheiten schaffen und sichern die Produktion vor russischen Angriffen.
Gemischte Signale kamen dagegen aus Washington von der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds. Die Ukrainer setzten durch, dass der IWF Reformforderungen abschwächt. Gleichzeitig senkte der Währungsfonds die Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Der harte Winter mit russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur fordert seinen Tribut.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende aus Kyjiw.
Viele Grüße
P.S.: Wir machen derzeit eine Umfrage über die Sicht und die Absichten deutscher Unternehmen in Bezug auf die Ukraine. Machen Sie mit! Hier geht es zur Umfrage.
P.S.: Feedback gerne an nataliia.hryshchenko@ukraine.ahk.de und / oder reiner.perau@ukraine.ahk.de.
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