Unternehmer spenden für die Opfer der Bergwerksunglücke

13.12.07 Mitteilungen

Deutsche und ukrainische Unternehmer haben beim Adventskonzert in der Kiewer Kirche St. Katharina für die Hinterbliebenen und Opfer der Bergwerksunglücke in Donezk gespendet. Insgesamt landeten über 1500 Euro in der Spendenbox.

 

Zu der Spendenaktion hatte das Delegiertenbüro der deutschen Wirtschaft aufgerufen. „Wir rechnen damit, dass noch zahlreiche Spenden direkt auf dem Hilfskonto eingehen werden“, heißt es aus dem Delegiertenbüro.

Zum Adventskonzert hatten das Delegiertenbüro der deutschen Wirtschaft und die Deutsche Botschaft Kiew eingeladen. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Reinhard Schäfers, die Delegierte der deutschen Wirtschaft, Karin Rau und Peter Sachi, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, richteten Grußworte an die Gäste. Der deutsche Botschafter wies in seiner Rede auf die guten deutsch-ukrainischen Beziehungen hin. Die Delegierte der deutschen Wirtschaft, Karin Rau, machte auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Ukraine aufmerksam: „Wir hatten ein wirtschaftlich sehr gutes Jahr, trotz bestehender politischer Probleme.“

Die festliche Umrahmung gestaltete der Kirchenchor der Gemeinde St. Katharina. Im Anschluss an das Konzert kamen deutsche und ukrainische Unternehmer im Begegnungsraum der Kirche zu einem Sektempfang zusammen.

Das Delegiertenbüro organisiert regelmäßig Treffen für die Kiewer Wirtschaftscommunity: Deutsche Unternehmer nutzen die Gelegenheit, um untereinander oder mit ukrainischen Kollegen ins Gespräch zu kommen. Das Delegiertenbüro möchte Pfarrer Peter Sachi für seine Hilfe bei der Organisation des diesjährigen Adventskonzertes danken.