Fachkonferenz „Regenerative Energien - Energie für Frieden und Demokratie“

06.07.18 AHK Ukraine - News-Hauptkategorie, Aktuell

Der schnelle Umstieg der Ukraine auf erneuerbare Energien ist für das Land nicht nur ein ökologisch, sondern vor allem auch ein sicherheitspolitisch bedeutsames Ziel. Was wurde bis jetzt erreicht, wo liegen die Probleme, ist eine Versorgung des Landes durch erneuerbare Energieträger erreichbar? Und welche Rolle können deutsche Akteure - Firmen, Experten, Finanzinstitute - dabei spielen. Diese Fragen und Lösungsansätze dazu wurden an der diesjährigen Fachkonferenz „Regenerative Energien - Energie für Frieden und Demokratie“, organisiert von Deutsch-Ukrainisches Forum e.V. mit der Unterstützung von AHK Ukraine als Kooperationspartner am 5 Juli 2018 in Lviv, diskutiert.

Der Vorsitzender des Ausschusses Bau und Energieeffizienz bei AHK Ukraine Roman Ruwinski nahm während der Fachtagung in der Diskussion „Energieunabhängigkeit der Ukraine – die Rolle der Erneuerbaren Energien“ zusammen mit Kyrylo Shevchenko – CEO Ukrgasbank, Vsevolod Kovalchuk– CEO НЕК "Укренерго" - NPC Ukrenergo, Hans-Josef Fell – Präsident der Energy Watch Group und Botschafterin der Erneuerbaren Energien - Russlana Lyzhychko teil.

Laut Herr Ruwinski besteht die wichtigste Herausforderung bei dem Umstieg der Ukraine auf Erneuerbare in der Modernisierung der Infrastruktur. Aktuell sind mehrere Pilotprojekte für Strom aus Erneuerbare Energien in der Ukraine im Umlauf, welche aber das Gesamtbild nicht in der Lage zu änder sind. Deutschland kann mit ihrer Erfahrung die Ukraine in den komplexen Lösungen der Digitalisierung für Netzstabilität bzw. bei der Entwicklung von smart grids Lösungen unterstützen und so zur Umgestaltung des Gesamtsystems beitragen.