Deutsche Energiespartechnik gefragt wie nie zuvor

16.01.08 Politik und Wirtschaft, Mitteilungen, Energieeffizenz

Kiew (iwr-pressedienst) - In der Ukraine wird pro Kopf über zehn mal mehr Energie verbraucht als in Deutschland. Und das bei steigenden Preisen. Aus diesem Grund boomt derzeit der Markt für Energiespartechniken.


"Eine Riesenchance für deutsche Unternehmen", so Karin Rau, Delegierte der Deutschen Wirtschaft in der Ukraine. Ob Benzin, Erdgas oder Heizöl – die Ukrainer müssen immer tiefer in die Tasche greifen. Der Preis für russisches Erdgas ist in diesem Jahr von 130 Dollar auf 179 Dollar in die Höhe geschossen. Doch die teure Energie wird oft sinnlos verpulvert. Wegen veralteter Technik und dem Mangel an Energiesparprodukten.

Viele Deutsche Unternehmen haben die neuen Absatzchancen längst entdeckt. Exportsteigerungen in die Ukraine von 25 Prozent pro Jahr sprechen für sich. Im vergangenen Jahr stiegen die Exporte sogar um 38 Prozent – bei einem Wirtschaftswachstum von 12 Prozent. "Behörden, Unternehmen und Verbraucher in der Ukraine sind bereit, für Energiesparprodukte Geld auszugeben", sagt Karin Rau.

Am 26. Februar 2008 können deutsche Unternehmen auf einem Informationsforum erfahren, wie sie mit Energiesparprodukten auf den ukrainischen Markt gelangen. Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in der Ukraine hat zahlreiche Experten zum Gespräch eingeladen: Wie den stellvertretenden Minister für Brennstoffe, ukrainische Großunternehmer oder den Vorsitzenden der Behörde für Energieeffizienz. Die Fachleute erklären, welche Produkte gefragt sind, welche Gesetze beachtet werden müssen und wie deutsche Unternehmen an Aufträge herankommen.

Die Informationsveranstaltung wird organisiert von der Delegation der Deutschen Wirtschaft in der Ukraine im Rahmen der "Exportinitiative Energieeffizienz".

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