Aktuell

15.01.2017

Bayerns Agrarexporte auf Rekordhoch

München / Berlin - Der Export bayerischer Agrar- und Ernährungsgüter hat im vergangenen Jahr erneut eine Rekordmarke erreicht - zum siebten Mal in Folge. Trotz weltweit gesunkener Nahrungsmittelpreise und anhaltendem Russland-Embargo kletterte ersten Schätzungen zufolge der Wert der Ausfuhren gegenüber 2015 um rund ein Prozent auf mehr als 8,9 Milliarden Euro. 

Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) mitgeteilt, die am kommenden Freitag in Berlin ihre Pforten öffnet. Zu verdanken ist der Rekordwert laut Brunner zweistelligen Zuwachsraten für bayerische Agrargüter in Polen (plus elf Prozent), Rumänien (plus 20 Prozent), Belgien (plus zehn Prozent), den USA (plus zwölf Prozent), Südkorea (plus 16 Prozent) und Mexiko (plus 49 Prozent). Weil zudem auch die Ausfuhren nach England (plus sieben Prozent) und Österreich (plus drei Prozent) erfreulich gestiegen sind, konnte dem Minister zufolge der schwächelnde Absatz in den Niederlanden (minus sieben Prozent) und Italien (minus drei Prozent) mehr als ausgeglichen werden. Die boomende Nachfrage ist laut Brunner dem guten Ruf bayerischer Produkte auf den internationalen Märkten zu verdanken. „Unsere Spezialitäten sind wegen ihrer Vielfalt und Qualität weit über die weißblauen Grenzen hinaus bekannt und geschätzt“, so der Minister. 

Exportschlager Nummer eins aus dem Freistaat war 2016 mit einem Ausfuhrwert von rund 1,5 Milliarden Euro wieder Käse, gefolgt von Milch und Milcherzeugnissen (1,2 Milliarden Euro) sowie Fleisch und Fleischwaren (eine Milliarde Euro). Die im Vergleich zum Vorjahr preisbedingt geringeren Ausfuhrwerte bei Käse und Milchprodukten wurden durch deutliche Exportsteigerungen bei Backwaren (plus 13 Prozent), Bier (plus sechs Prozent) und vor allem Hopfen (plus 27 Prozent) kompensiert. Wichtigstes Exportland Bayerns bleibt weiter Italien mit einem Ausfuhrwert von rund 1,6 Milliarden Euro. An zweiter Stelle rangiert Österreich mit 1,2 Milliarden Euro, gefolgt von den Niederlanden mit 900 Millionen Euro.

Mit einem landwirtschaftlichen Produktionswert von elf Milliarden Euro ist Bayern einer der wichtigsten Nahrungsmittelproduzenten in Europa. Ein Sechstel des in Deutschland geernteten Getreides, ein Viertel der Milch und des Rindfleischs sowie mehr als zwei Fünftel des Käses stammen von bayerischen Bauern.

Quelle: http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2017/154399/index.php 

10.01.2016

Bayerns Agrarexporte weiter auf Rekordkurs

München / Berlin - Trotz weltweit sinkender Nahrungsmittelpreise sind Bayerns Agrar- und Ernährungsexporte weiter auf Rekordkurs. Ersten Schätzungen zufolge kletterte im vergangenen Jahr der Wert der Ausfuhren im Vergleich zu 2014 um rund ein Prozent von 8,8 auf fast 8,9 Milliarden Euro. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) mitgeteilt. Laut Brunner ist das erneute Rekordergebnis zweistelligen Zuwachsraten in den Niederlanden und England (jeweils plus 16 Prozent), in Ungarn (plus 28 Prozent) sowie in einigen Drittländern wie den USA (plus 28 Prozent) zu verdanken – sie konnten den schwächelnden Absatz in Italien (minus 14 Prozent) und die Ausfälle durch den Importstopp Russlands mehr als ausgleichen. Die boomende internationale Nachfrage – bereits zum sechsten Mal in Folge sind die bayerischen Agrarexporte auf einen neuen Rekordwert gestiegen – ist für den Minister Beleg für die anerkannt hohe Qualität und Vielfalt bayerischer Spezialitäten. Auf der Grünen Woche will sich der Freistaat deshalb wieder als „Heimat der Genüsse“ präsentieren, um den Absatz weiter voranzubringen. Derzeit kommt ein Siebtel der deutschen Agrarexporte aus Bayern.

Exportschlager Nummer eins aus dem Freistaat war 2015 mit einem Ausfuhrwert von 1,5 Milliarden Euro wieder bayerischer Käse, gefolgt von Milch und Milcherzeugnissen (1,2 Milliarden Euro) sowie Fleisch und Fleischwaren (eine Milliarde Euro). Die im Vergleich zu den Vorjahren preisbedingt geringeren Ausfuhrwerte bei Käse und Milchprodukten wurden durch deutliche Exportsteigerungen bei Backwaren, Bier, Hopfen und Erzeugnissen wie Suppen oder Soßen kompensiert. Wichtigstes Exportland Bayerns bleibt trotz rückläufiger Entwicklung Italien mit einem Ausfuhrwert von rund 1,6 Milliarden Euro. An zweiter Stelle liegt Österreich mit 1,2 Milliarden Euro, gefolgt von den Niederlanden mit 920 Millionen Euro. 

Mit einem landwirtschaftlichen Produktionswert von knapp elf Milliarden Euro ist Bayern einer der wichtigsten Nahrungsmittelproduzenten in Europa. Ein Sechstel des in Deutschland produzierten Getreides, mehr als ein Viertel der Milch und des Rindfleischs sowie zwei Fünftel des Käses stammen von bayerischen Bauern. 

Quelle|: http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2016/125914/index.php

02.11.2015

Landtagsdelegation besucht die Ukraine

MÜNCHEN.               Eine Delegation des Bayerischen Landtags mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm  an der Spitze hat vom 1. bis zum 5. November die Ukraine besucht. Die Delegation machte sich vor Ort ein Bild von der Lage in der Ukraine und vom dortigen Konflikt. Ausgangspunkt waren politische Gespräche mit dem Ukrainischen Botschafter im Landtag im Frühjahr und ersten Hilfsaktionen durch das Bayerische Rote Kreuz für Waisenkinder aus der Ukraine.

Weitere Teilnehmer der Delegation waren Vizepräsident Peter Meyer, die Präsidiumsmitglieder Hans Herold, Agrarausschussvorsitzende Angelika Schorer, Reserl Sem und Petitionsausschussvorsitzende Sylvia Stierstorfer. Darüber hinaus reisen die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Grüne, Margarete Bause, die Ausschussvorsitzenden Dr. Franz Rieger (Europa) und Peter Winter (Haushalt) sowie Haushaltsausschussmitglied Harald Güller und die stellvertretende Vorsitzende der Kinderkommission, Doris Rauscher, mit.

Teil der Delegation waren auch Vertreter von Wohlfahrtsverbänden: Thomas Bihler, Vorsitzender des Flughafenvereins München, Prof. Dr. Thomas Beyer, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Bayern, Brigitte Meyer, Vizepräsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes und Prälat Bernhard Piendl, Direktor des Landes-Caritasverbands Bayern. 

Ukraine ist immer noch im Schockzustand

Beim ersten Briefing in der Botschaft durch Botschafter Dr. Christof Weil waren die Lokalwahlen am 25. Oktober Thema, die quasi als landesweiter Stimmungstest zum Beispiel über die Regierungspolitik, über das Minsker Abkommen sowie über die Wirtschaftsreformpolitik zu werten sind. Mit Erleichterung werden die Tendenzen für eine Mehrheit der Regierungsparteien gesehen, weil auf dem Weg zur Umsetzung des Minsker Abkommens  vorgezogene Parlamentswahlen problematisch wären, so der Tenor im Gespräch. Eine große parlamentarische Herausforderung ist die aktuell vorangetriebene Verfassungsreform, die eine Justizreform, eine Dezentralisierung und eine Stärkung der Bürgerrechte vorsieht. Insgesamt herrscht in der Ukraine nach wie vor ein gewisser Schockzustand, da sich niemand hätte vorstellen können, dass Russland so rigoros gegen den Nachbarn vorgeht. Entsprechend deutlich ist die Stimmung im Land nun zu Gunsten der EU und einer mittelfristigen Mitgliedschaft.  Zwar bewegt sich das Pro-Kopf-Einkommen im Bereich von 150 Euro pro Monat, jedoch sind die Potenziale der Ukraine dank der guten Bildung der Bevölkerung und der Agrarressourcen mit besten Schwarzerdeböden sehr hoch. Wichtige Voraussetzungen auf dem Weg zur EU sind eine nachhaltige Bekämpfung der Korruption und Ruhe vor dem russischen Nachbarn. 

Großes Interesse an Zusammenarbeit im Bereich Landwirtschaft

Es folgte ein Besuch auf dem Maidan, wo die Delegation an der Gedenkstätte für die Opfer der Bürgerrevolution Blumen niederlegte und ein kurzes Gebet sprach. An der Taras-Shevtschenko Universität in Kiew hatte die Delegation Gelegenheit, mit dem Bildungssystem der Ukraine in Berührung zu kommen und mit Studenten und Professoren zu diskutieren. Besonders großes Interesse zeigten die Studierenden an einer Stärkung von Austauschabkommen und erleichterten Möglichkeiten, Praktika in Deutschland zu machen. Die Abgeordneten sicherten in dem Zusammenhang zu, in Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und dem Wissenschaftsausschuss hier Möglichkeiten auszuloten und regten weitere Dialoge auf Arbeitsebene an. „Wir haben auf dem Maidan für Werte gekämpft, wissen aber nicht, wann diese Werte erreicht werden“, berichtete eine Studentin im Gespräch mit der Delegation und wies dabei auf die nach wie vor unsicheren Zeiten in der Ukraine hin. 

Nach dem Universitätsbesuch standen verschiedene Spitzengespräche mit Ministern auf dem Programm. Im Landwirtschaftsministerium traf die Delegation den Ressortchef Oleksi Pawlenko. Um die gewaltigen landwirtschaftlichen Potenziale zu heben, zeigte sich der Minister an einem Bildungsaustausch interessiert. Auch die erfolgreichen Genossenschaften in Bayern sah Pawlenko als mögliches Vorbild für sein Land, um die immensen Flächen organisatorisch gut bewirtschaften zu können, ohne dass das Land in Händen von Agrarholdings landet. Agrarausschussvorsitzende Angelika Schorer wies auf die vielen erfolgreichen Mittelständler im Agrarbereich in Bayern hin und die Möglichkeiten, hier in Kontakt zu treten. Auch das Potenzial und die Nachfrage für Öko-Landbau interessierten die Abgeordneten. Nach Angaben des Landwirtschaftsministers produziert die Ukraine gentechnikfrei, um so attraktiver für die asiatischen Märkte zu sein. Zudem äußerte der Minister ein großes Interesse an der Wiederauflebung der bayerisch-ukrainischen Regierungskommission, die seit 1990 eine Vielzahl gemeinsamer Projekte, unter anderem  auch im Bereich der Landwirtschaft, auf den Weg gebracht hat.

1, 5 Millionen Kriegsflüchtlinge

Im Gespräch mit Pawlo Rosenko, Minister für Sozialpolitik, war insbesondere die Versorgung der über 1,5 Millionen Binnenflüchtlinge aus der Donbass-Region Thema. Rosenko dankte der Delegation für die vielen Projekte, die mit bayerischer und deutscher Hilfe in der Ukraine verwirklicht werden können. Herausforderungen im Flüchtlingsbereich in der Ukraine liegen neben der Versorgung der vielen Menschen in deren Integration ins öffentliche Leben. Großer Bedarf herrsche an speziell ausgebildeten Psychologen, die die kriegstraumatisierten Menschen betreuen helfen. Der nach wie vor andauernde Konflikt verschlinge zudem immense Mittel und Potenzial für soziale Projekte.  

Im Kinderkrankenhaus Nr. 1 in Kiew konnte sich die Delegation ein Bild von der gesundheitlichen Versorgung der Ukraine machen und von den Defiziten, die behoben werden müssen. Zwar ist die Krankenversorgung steuerfinanziert und kostenlos, jedoch auf sehr niedrigem Niveau. So stehen durchschnittlich in einem Krankenhausbudget 80 % Personalkosten und 10 % Betriebskosten ganzen 5 % für Medikation und je 2,5  % für Investitionen und Verpflegung gegenüber. Die Delegation hatte für das Kinderkrankenhaus mehrere Spenden parat. Der Flughafenverein München unter dem Vorsitz von Thomas Bihler spendete einen Defibrillator und einen Laptop im Gesamtwert von rund 7.000 Euro. Zudem entrichtete die Landtagsdelegation eine Geldspende. 

Gesundheitsversorgung im Land ist mangelhaft

Die im Krankenhaus gewonnenen Eindrücke konnten gleich beim Gespräch mit dem Gesundheitsminister Oleksandr Kwitaschwili eingebracht werden.  Dieser beklagte, dass es seit der Unabhängigkeit der Ukraine nahezu keine Reformen im Gesundheitswesen gegeben habe und diese in Zeiten wirtschaftlicher Not schwer durchzusetzen seien. Nach wie vor herrsche die alte Infrastruktur aus der Sowjetzeit vor. Große Probleme habe man mit Impfungen. Nur noch 30 Prozent der jungen Menschen seien beispielsweise gegen Polio geimpft. Die Landtagspräsidentin und die Delegation sahen in verstärkter Zusammenarbeit von bedeutenden Kliniken in der Ukraine und Bayern einen wichtigen Ansatzpunkt für eine Verbesserung der Situation vor Ort und sicherten zu, sich für ein Wiederaufleben der Partnerschaften einzusetzen. Eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung sei entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Landes, so Barbara Stamm. 

In der Werchowna Rada, dem Parlament der Ukraine, stand ein Gespräch mit dem Parlamentspräsidenten Volodomyr Hrojsman auf dem Programm. Der Präsident benannte die aktuellen Herausforderungen für Ukraine: Die anhaltende Aggression Russlands, die Bekämpfung der Korruption und Macht der Oligarchen sowie die institutionelle Schwäche staatlicher Einrichtungen. Jedoch verstehe es das Parlament selbst unter diesen schwierigen Bedingungen, Entscheidungen zu treffen. Dezentralisierung sei hierfür essenziell: Die Bevölkerung vor Ort müsse stärker an politischem Prozess teilhaben, bisher fehle es den lokalen Selbstverwaltungsorganen aber an Kompetenzen. Die Reform dazu sei nun eingeleitet, unter anderem  auch mit Verankerung des Konnexitätsprinzips. Landtagspräsidentin Barbara Stamm rief Bedeutung von Subsidiarität in Erinnerung: Nicht alles könne und müsse der Staat machen, in vielen Fällen seien Wohlfahrtsverbände sehr engagiert. So werde der Flüchtlingsansturm in Deutschland auch dank des Einsatzes Freiwilliger bewältigt. Im Gespräch mit Vertretern mehrerer Fraktionen des Parlaments war der Tenor, dass die Schaffung einer qualitativ hochwertigen Staatsverwaltung und die Stärkung des Respekts der Bürger für den Staat zentrale Herausforderungen seien. Im Anschluss an die Gespräche nahm die Delegation auf der Ehrentribüne an der Sitzung der Werchowna Rada teil und wurde vom Parlamentspräsidenten und den Abgeordneten sehr herzlich begrüßt.

"Europa muss sich um die Ukraine kümmern"

Der zweite Teil der Reise führte nach Charkiw in der Ostukraine, rund 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Nach einem ersten Briefing durch die Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Tetyana Gavrysh, war das Nürnberger Haus die erste Station für die Delegation. Zwischen Charkiw und Nürnberg existiert eine jahrelange fruchtbare Partnerschaft, die sich in den Projekten des Nürnberger Hauses seit dessen Eröffnung 1995 widerspiegeln, die von verschiedenen Mittelgebern, unter anderem dem Auswärtigen Amt, finanziert werden. Der Leiter des Nürnberger Hauses, Anatoliy Mozgovyy, und Olga Bolibok, Leiterin des dortigen Deutschen Zentrums und DAAD-Lektorin in Charkiw, stellten einige der Projekte vor. Die Vermittlung der deutschen Sprache und kulturelle Veranstaltungen stehen dabei im Mittelpunkt, aber auch Kurse für Journalisten, die als Korrespondenten im Konfliktgebiet unterwegs sind. 

Im Gespräch mit dem Leiter der Gebietsverwaltung, Gouverneur Dr. Ihor Rajnin, erklärte Barbara Stamm, die Delegation sei bewusst auch nach Charkiw gekommen, um ein Zeichen der Solidarität mit der Region und der ganzen Ukraine zu setzen. Die Herausforderungen, so der Gouverneur, durch die Binnenflüchtlinge seien immens, allein in Charkiw befänden sich rund 300.000. Die diplomatischen Beziehungen zu Russland seien nicht abgebrochen worden und Besuche der Bürger seien möglich, jedoch seien einige Import- und Exportverbote erlassen worden und die Beziehungen zu den Nachbarstädten jenseits der Grenze schwierig. 

Auf beim Treffen mit dem Vorsitzenden der Gebietsversammlung, Dr. Sergej Tschernow, und den Vorsitzenden wichtiger Ausschüsse sicherte Barbara Stamm die Solidarität Bayerns mit der Ukraine zu und betonte, dass das Land von der EU nicht allein gelassen werden dürfe.  

Ein weiterer wichtiger Termin war ein Besuch der Siedlung für Binnenflüchtlinge am Stadtrand von Charkiw. In dem von der Bundesrepublik finanzierten Containerdorf leben rund 600 Flüchtlinge, darunter viele Familien mit Kindern. Eine spontane Rollstuhlspende durch den Flughafenverein München konnte dort noch am Morgen des Abreisetages übergeben werden. 

„Europa muss sich weiter um dieses Land kümmern“, so das Fazit der Landtagspräsidentin und aller Delegationsmitglieder nach der Reise. Bayern werde seinen Teil dazu beitragen. 

Quelle: https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/02112015-informationsreise-ukraine/

21.03.2015

Ukraine ist ein assoziierter Teilnehmer des EU-Programms für Forschungen und Innovationen Horizon 2020 geworden

Am 20. März unterzeichneten der Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine Serhiy Kwit und Kommissar für Forschungen, Wissenschaft und Innovationen der EU Carlos Moedas ein Abkommen zwischen der Ukraine und der EU über die Teilnahme der Ukraine am Rahmenprogramm der EU für wissenschaftliche Forschungen und Innovationen „Horizon 2020“.

An der Unterzeichnungszeremonie haben auch der Minister für Bildung und Wissenschaft von Lettland Marite Seile, der Vorsitzende der Forschungsgruppe des Rates der ständigen Vertretung von Lettland in der EU Lauma Sika, Botschafter und Vorsitzender der EU-Vertretung in der Ukraine Jan Tombinski, Vorsitzender des Parlamentsausschusses der Ukraine Liliya Grinevich, Erster Vizeminister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine Ina Sovsun und Vizeminister für Bildung und Wissenschaft Maxym Strikha teilgenommen.

Während der Konferenz aus dem Anlass der Erlangung der Assoziierungsmitgliedschaft von der Ukraine am EU-Programm Horizon 2020 hat der Minister für Bildung und Wissenschaft Serhiy Kvit auf die Wichtigkeit der Auswahl der Ukraine auf dem Wege zur europäischen Integration und umfangreiche Möglichkeiten hingewiesen, die Horizon 2020 für die ukrainische Wissenschaft eröffnen. Der Minister hat sich bei der europäischen Seite für das Verständnis, Unterstützung und Zusammenarbeit bedankt. Darunter auch für die 95% Beitragsermäßigung, den jedes europäisches Land für die Teilnahme bezahlen soll.

Der Kommissar für Forschungen, Wissenschaft und Innovationen der EU Carlos Moedas begrüßte Ukraine zu diesem besonderen Ereignis und betonte, dass dies ein historischer Tag sowohl für die Ukraine, als auch die EU ist. Zum ersten Mal schließt sich die Ukraine an europäisches Programm solcher Größe und dies öffnet Möglichkeiten für ukrainische Wissenschaftler als Teil der Forschungsfamilie der EU zu werden, so der Carlos Moedas. Der Kommissar informierte auch, dass für die Ukraine der Zugang an das Programm Horizon 2020 den Zugang an das gesamtes Spektrum bedeutet, das in Rahmen dieses Programms finanziert wird. Also wird die Ukraine alle Vorteile des Programms wie auch die Organisationen aus den EU-Ländern nutzen können. Ukraine wird die vom Europäischen Forschungsrat zur Verfügung gestellten Grands bekommen können und die ukrainischen Wissenschaftler erwerben das Recht die Anträge für die Teilnahme an Mobilitätsprogrammen zu stellen und Stipendien aus dem Gesamtfinanzierungstopf von etwa 6 Mrd. € zu bekommen, so der Carlos Moedas.

Auch die ukrainischen Unternehmer werden die Vorteile genießen können, denen der Zugang an das Werkzeug von Horizon 2020 für die KMUs gewährt wird; ukrainische Universitäten sowie die Forschungsinstitute bekommen ab nun die Möglichkeit zum Aufbau der Kontakte mit wenigsten zwei internationalen Leadern im jeweiligen Bereich in Europa. Die Erlangung der Assoziierungsmitgliedschaft an Horizon 2020 schaltet ein neuer Mechanismus der Nutzung von einer unabhängigen partnerschaftlichen Expertenunterstützung, Verbesserung bei der Planung, Einführung der Bewertung der nationalen und regionalen Forschungs- und Innovationspolitik ein.

Der EU-Kommissar teilte die Meinung des Ministers für Bildung und Wissenschaft von Lettland Marite Seile über die Gewährleistung der koordinierten Hilfe der Länder aus dem EU-Umfeld bei der Unterstützung der ukrainischen Assoziierung mit Programmen Horizon 2020.

Carlos Moedas informierte über die Finanzierung der EU-Initiative „EAТ Connect“, was die Zurverfügungstellung eines Breitband-Internetanschlusses für die Länder der europäischen Partnerschaft, darunter auch für die Ukraine, bedeutet. Wir wollen die Uni-Campus an Breitband-Internetan anschließen, was den Zugang an große Menge der wissenschaftlichen Publikationen und Datenbanken bedeutet. Wiederum wird es gleichzeitig eine Unterstützung der Integration der Ukraine in die virtuelle Landschaft der EU und internationalen Forschungsgemeinschaften sein, so der EU-Kommissar.

Der Vorsitzende des Parlamentskomitees der Ukraine für Wissenschaft und Bildung Liliya unterstrich die Wichtigkeit des abgeschlossenen Abkommens für ukrainische Wissenschaft und betonte, das die Erlangung der Ukraine einer Assoziierungsmitgliedschaft im EU-Rahmenprogramm für Forschungen und Innovationen Horizon 2020 als eine der Aufgaben des Koalitionsabkommens gilt.

Minister für Bildung und Wissenschaft von Lettland Marite Seile betonte, dass für die Ukraine das Abkommen über die Assoziierungsmitgliedschaft im Programm alle Möglichkeiten für die wissenschaftliche Zusammenarbeit und für die Durchführung der gemeinsamen Forschungen und Steigerung der Forschermobilität der Forschungsmobilität schafft. Diese Unterzeichnung ist sehr symbolisch, weil heute die Bildung, Wissenschaft und Innovationen der Sicherung der Freiheit in unseren Ländern, dem Frieden und der Demokratie dienen.

Während der Presskonferenz hat der Vorsitzende der EU-Vertretung in der Ukraine Jan Tombinski auf die Aussichten des Landes hingewiesen. Die Unterzeichnung des Abkommens gilt als Zeichen der Überzeugung der EU an der Zukunft der Ukraine, die der Wahl des ukrainischen Volkes entspricht, nämlich – europäische Wahl. Dies ist ein Zeichen für die zukünftige Leader, da eben diese über alle Möglichkeiten verfügen, um eigenes Potential in der Ukraine aufdecken zu können, so der Vorsitzende der EU-Vertretung in der Ukraine.

Der erste Vizeminister für Bildung und Wissenschaft Inna Sovsun lenkte die Aufmerksamkeit auf die Teilnahme der Ukraine am EU-Rahmenprogramm, wo die Ukraine an 126 Projekten mit einer Gesamtsumme von 26,6 Mio. € teilgenommen hat. Und dank dem Programm Horizon 2020 ist die Ukraine zu den elf leitenden Wissenschaftsländern der Welt beigetreten, die als strategische Schlüsselpartner der EU festgelegt sind, betonte der Erste stellvertretende Minister.

Unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=bjL-1tnMS3I kann man die Unterzeichnungszeremonie anschauen.

Quelle: Ansprechpartner für Forschungskooperation

16.09.2014

Europaministerin Dr. Beate Merk begrüßt Zustimmung zum Partnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine:

„Partnerschaftsabkommen ist Symbol für Selbstbestimmungsrecht der Ukraine – Abkommen steht für Freihandel und offene Wirtschaftsräume“

Das Europäische und das Ukrainische Parlament haben heute dem Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine zugestimmt. Europaministerin Dr. Beate Merk begrüßt die Zustimmung als klares Zeichen für Freiheit und Demokratie: „Das Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und der Ukraine ist ein Symbol für das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine. Es steht für freien Handel und offene Wirtschaftsräume. Das wird gerade jungen Menschen in der Ukraine neue Perspektiven und Zukunftschancen eröffnen.“ Merk betonte, dass sich das Abkommen gegen niemanden richte, insbesondere nicht gegen Russland. Das zeige sich unter anderem daran, dass seine Umsetzung erst zum 31. Dezember 2015 erfolgen solle und so den von Russland geltend gemachten Interessen Rechnung trage. Die Europaministerin: „Wir wollen eine enge Partnerschaft mit der Ukraine, wir wollen aber auch eine gute Nachbarschaft mit Russland. Deswegen ist es selbstverständlich, dass wir auf alle betroffenen Interessen angemessen Rücksicht nehmen.“

Die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU war bereits für vergangenes Jahr vorgesehen. Der damalige ukrainische Präsident Janukowitsch verweigerte allerdings seine Unterschrift und löste damit Massenproteste in der Ukraine aus.

26.06.2014

Exportchancen für Erneuerbare Energien: Ukrainische Delegation besucht Bayern

Die Lage in der Ukraine beherrscht nach wie vor die internationalen Schlagzeilen. Neben den politischen Umwälzungen der letzten Wochen gerät auch die wirtschaftliche Situation des Landes immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussion.

Die Energieversorgung des Landes basiert derzeit noch vorwiegend auf den konventionellen Energieträgern Erdgas, Kohle und Kernenergie, während der Anteil der Erneuerbaren Energien derzeit nur ca. 3% beträgt. Daher soll dieser Anteil in den nächsten Jahren erheblich ausgebaut werden. Erreicht werden soll dies unter anderem über Energieeffizienzmaßnahmen, eine Senkung des Erdgasverbrauchs und die damit verbundene Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Diese staatlichen Anreize machen die Einführung neuer Technologien finanziell attraktiver und Investitionen rentabel. 

Von 13. bis 18. Juli 2014 wird eine Delegation aus der Ukraine bayerische Unternehmen besuchen. Thema der Reise werden die Erneuerbaren Energien (Solarenergie, Photovoltaik, Bioenergie & Geothermie) sein. Die Delegation besteht aus ukrainischen Entscheidungsträgern der Land- und Holzwirtschaft, der Bau- und Energiewirtschaft, Großhändlern sowie aus Vertretern der Kommunalwirtschaft und Regionalverwaltungen. Die Teilnehmer erwartet ein einwöchiges Programm mit Hausmessen, Unternehmensbesuchen und Weiterbildungsveranstaltungen, im Zuge dessen Sie die hochwertigen Produkte und Dienstleistungen bayerischer Anbieter kennenlernen.

Über „Bayern – Fit for Partnership“ 

Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ ist einfach: Bayerische Unternehmer zeigen in ihren eigenen Betrieben oder bei Kooperationsveranstaltungen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos in Form von Fachvorträgen, Werksbesichtigungen oder Einzelgesprächsterminen, und sie können darüber hinaus aktiv an der Programm-gestaltung mitwirken. Um die Organisation, Dolmetscher und die Delegationsbetreuung durch erfahrene Partner kümmern wir uns! 

„Bayern – Fit for Partnership“ ist ein vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiertes und finanziertes internationales Weiterbildungsprogramm. Organisatorisch betreut wird es durch Bayern International, ein Tochterunternehmen des Freistaats Bayern. 

Nutzen Sie BFP als Marketinginstrument und profitieren Sie von Besuchen ausländischer Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen. Melden Sie sich schon jetzt für die nächsten Veranstaltungen im Rahmen von BFP an. 

Kontakt: 
Maria Deml
Bayern International
Tel.: 089 660566-105
Fax: 089 660566-150
E-Mail: mdeml@bayern-international.de 

27.02.2014

Verkhovna Rada genehmigt Zusammensetzung des Ministerkabinetts

Wie ein Korrespondent der Agentur UNIAN berichtet, wurde die neue Regierung mit 331 Stimmen von 410 anwesenden Abgeordneten ins Amt gewählt.

Die neue Regierung der Ukraine:

Arsenij Jazenjuk – Premierminister der Ukraine

Vitaly Yarema - Erster Vizepremierminister der Ukraine

Oleksandr Sych -Vizepremierminister (Abgeordnete der Fraktion „Swoboda“/“Freiheit“)

Vladimir Grojsman – Vizepremierminister, Minister für regionale Entwicklung (Bürgermeister Winnyzja)

Boris Tarasyuk - Vizepremierminister zu Fragen der europäischen Integration (Abgeordneter "Batkivshchyna"/"Vaterland", ehemaliger Außenminister);

Ostap Semerak - Minister des Ministerkabinetts der Ukraine (ehemaliger Abgeordneter);

Oleg Musiy - Gesundheitsminister (Koordinator des medizinischen Dienstes auf dem Maidan);

Arsen Avakov - Innenminister (Abgeordneter der Fraktion "Batkivshchyna"/"Vaterland" );

Maxim Burbak - Infrastrukturminister;

Oleksandr Schlapak - Finanzminister (ehemaliger Minister für Wirtschaft und europäische Integration der Ukraine, ehemaliger erster Stellvertreter des Leiters des Präsidialamtes);

Lyudmila Denisova - Minister für Sozialpolitik (Fraktion "Batkivshchyna"/"Vaterland");

Pavel Petrenko - Justizminister (Abgeordneter der Fraktion "Batkivshchyna"/"Vaterland" );

Jewgeni Nischuk - Kulturminister (Verdienter Künstler der Ukraine, „Stimme des Maidan“);

Pavel Sheremet - Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel (Präsident der Kiewer School of Economics);

Igor Schwajka - Minister für Agrarpolitik (Abgeordneter der Fraktion „Swoboda“/“Freiheit“);

Andrej Mohnik - Umweltminister (Abgeordneter der Fraktion „Swoboda“/“Freiheit“);

Serhiy Kvit - Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine (Präsident der Nationalen Universität "Kiew-Mohyla-Akademie");

Dmitry Bulatov - Jugend-und Sportminister ( Aktivist des sog. „Automaidan“);

Yuriy Prodan - Energieminister (ehemaliger Energieminister in der Regierung von Julia Timoschenko) .

07.01.2014

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner zu den Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für Dezember 2013

|Wirtschaftspolitik / Arbeitsmarkt 

Aigner: „Arbeitsmarktchancen sind nirgends so gut wie in Bayern“

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner blickt mit Zuversicht  auf die Arbeitsmarktentwicklung in Bayern: „Zum Jahresabschluss 2013 sind wir nach wie vor Spitzenreiter auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Auch im Jahresdurchschnitt des vergangenen Jahres kann kein deutsches Bundesland mit Bayern mithalten. Nirgends in Deutschland sind die Arbeitsmarktchancen so gut wie bei uns im Freistaat.“

Die Ministerin ist  optimistisch, dass im Jahr 2014 neue Rekordtiefstwerte bei der Arbeitslosigkeit und neue Höchststände bei der Beschäftigung im Freistaat vermeldet werden können: „Die Unternehmen schätzen ihre Geschäftsaussichten für die nächsten Monate nach wie vor sehr gut ein. Die Wachstumsprognosen aller Experten deuten darauf hin, dass wir 2014 mit einem Aufschwung rechnen können, der dann auch auf den Arbeitsmarkt durchschlägt.“

„Jetzt wo die Konjunktur Fahrt aufnimmt, müssen wir mit einer Politik für Innovationen, Investitionen,  und internationale Wettbewerbsfähigkeit dem Aufwärtstrend den Rücken stärken“, so die Ministerin. „Insbesondere beim Megathema Energiewende dürfen wir nicht lange zögern, sondern müssen die bayerischen und bundespolitischen Vereinbarungen zügig umsetzen. Neben der Neuausgestaltung des EEG gilt es, vor allem die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen bei der EEG-Umlage unbedingt zu erhalten. Zukünftige Arbeitsmarkterfolge sind nur realistisch, wenn wir die Arbeitsplätze in diesen Betrieben nicht fahrlässig aufs Spiel setzen“, mahnt Aigner.

Die Arbeitslosigkeit in Bayern lag im Dezember 2013 bei 3,7 Prozent und ist damit um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat angestiegen. Die Bandbreite der Arbeitslosenquoten lag zwischen 3,3 Prozent in Schwaben und 4,6 Prozent in Mittelfranken und somit in allen Regierungsbezirken weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,7 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kletterte Ende 2013 auf ein neues Allzeithoch von über fünf Millionen. Im Jahresdurchschnitt 2013 lag die Arbeitslosigkeit in Bayern bei 3,8 Prozent und damit deutlich unter der in allen anderen Bundesländern.

Pressemitteilung-Nr. 4/14

27.11.2013

Rückenwind für Bayerns Mittelstand auf den Weltmärkten: Das Erfolgsprogramm ,Bayern – Fit for Partnership‘ geht auch 2014 wieder an den Start

MÜNCHEN   Das Programm von ,Bayern – Fit for Partnership‘ (BFP) für 2014 steht: Im Rahmen von elf Projekten touren Delegationen aus Osteuropa, Nordafrika und dem Baltikum jeweils eine Woche durch den Freistaat und besuchen bayerische Unternehmen. Die Delegationen besuchen Firmen sowie Hausmessen und nehmen an Schulungen teil.  „Die Zusammenstellung des Programms orientiert sich an wirtschaftlichen Interessen und Wünschen aus dem Ausland. Dadurch unterstützen wir bayerische Unternehmen, um auf wachsenden Märkten optimal Fuß zu fassen“, erklärt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. So wird im kommenden Jahr das Thema ,Intralogistik‘ bei einer Weiterbildungswoche für polnische Entscheidungsträger aufgegriffen und damit den aktuellen Herausforderungen der Logistik durch wachsende Material- und Warenflüsse in Polen Rechnung getragen. Hier ergeben sich für bayerische Firmen hervorragende Exportchancen. Schwerpunkt in 2014 wird das Thema Energie: Gleich vier Projekte widmen sich diesem Bereich unter anderem für das Baltikum, Kasachstan, Serbien/Mazedonien und die Ukraine.

BFP ermöglicht ausländischen Delegationen einen aktuellen Blick auf bayerische Technologien, Dienstleistungen und deren Anwendung in der Praxis. Gleichzeitig wird bayerischen Unternehmen der Weg für das Exportgeschäft bereitet. „Qualitativ hochwertige Geschäftskontakte sind der Schlüssel zum erfolgreichen Exportgeschäft. Genau hier setzt das Konzept von ,Bayern – Fit for Partnership‘ an“, betont Aigner.  Weiß-blaue Unternehmen mit Auslandsambitionen würden mit geeigneten Partnern zusammengeführt und ausländische Entscheidungsträger erhielten eine auf die jeweiligen Problemstellungen im Zielland zugeschnittene Weiterbildung, von der beide Seiten profitieren. Die Wirtschaftsministerin ist überzeugt: „Das positive Feedback der Teilnehmer vergangener Projekte zeigt deutlich, dass die während des Weiterbildungsprogrammes geschlossenen Geschäftskontakte häufig den Grundstein für langjährige Kooperationen legen und ‚Bayern – Fit for Partnership‘ seinen Auftrag erfolgreich erfüllt.“

BFP wurde 2004 durch das Bayerische Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen, um die Exporte bayerischer Unternehmen zu fördern. Die Organisation liegt bei Bayern International, der Gesellschaft zur Förderung der Außenwirtschaft des Freistaats Bayern. BFP hat sich mittlerweile zu einem erfolgreichen Instrument der Exportförderung in Bayern entwickelt. Nähere Informationen sind unter www.bayern-international.de abrufbar.

25.11.2013

Runder Tisch "Duale Berufsausbildung - deutsche Erfahrungen und Perspektiven in der Ukraine"

Im Rahmen eines Runden Tisches „Duale Berufsausbildung - deutsche Erfahrungen und Perspektiven in der Ukraine“, der am 25.11.2013 am Standort des Handels- und Industriekammers der Ukraine durchführt wurde, wurden Erfahrungen aus dem Bereich der deutschen und insbesondere bayerischen Berufsausbildung und die Praxisbeispiele der durch die deutsche Unternehmen in der Ukraine erfolgreich in Wege geleitete Berufsqualifizierung vermittelt und diskutiert. Mehr dazu

16.10.2013

20. Jahre der deutsch-ukrainischen wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit

Bild: Hyperboloide Netzkonstruktion des Wasserturms in Tscherkassy. Blick von Innen. (Quelle Dr. A. Kutnyi, TU München)

Vom 15. bis 17. Oktober 2013 wurden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutsch-ukrainischen wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit Ergebnisse und Aussichten der Forschungskooperation auf dem Internationalen Forum „Wissenschaft. Innovationen. Technologien – 2013“ (KiewExpoPlaza, Kiew, wul. Salutna, 2B, Halle Nr. 2) präsentiert.

Am deutschen Gemeinschaftsstand wurden die gelungenen Beispiele die Kooperationsprojekte aus verschiedenen Themenbereichen von der Biotechnologie bis zur Meeresforschung durch deutsche und ukrainische Forscher dargestellt. Darunter wurden auch Ergebnisse eines bilateralen Projektes mit Partnern aus Bayern präsentiert.

Ein Team der TU München und des Physik-mechanischen Karpenko-Instituts in Lviv, startete im Jahr 2012 das Projekt „Untersuchung der strukturellen und mechanischen Zustände sowie der Korrosion von andauernd beanspruchten hyperboloiden Eisen-Türmen des Ingenieurs Schuchov“ parallel zum von der DFG geförderten Projekt „Konstruktionswissen der frühen Moderne. Schuchovs Strategien des sparsamen Eisenbaus“ ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Untersuchung dieser Bauwerke und zu ihrer Rettung.

Ziele des aktuellen Projekts sind es, Antworten zu Fragenkomplexen der Bautechnik- und Schadensursachen zu finden. Die Untersuchungen des Materials auf Defekte, Korrosion oder Degradation des Materials, welche im Laufe der mechanischen Belastung entstanden sind, wurden von den ukrainischen Kooperationspartnern durchgeführt. Die Ergebnisse aller beteiligten Forschungspartner werden als Grundlage und Hilfe bei der Erstellung der Instandsetzungs- und Restaurierungskonzepte dienen. Zudem ist das Wecken des öffentlichen Interesses an der Erhaltung der Eisentürme als Industriedenkmäler im Interesse aller Forscher.

Die Kooperation wurde im Zeitraum 2011- 2013 mit finanzieller Unterstützung von beiden Seiten durchgeführt (auf der deutschen Seite durch die DFG im Rahmen des Projekts D-A-CH, auf der ukrainischen Seite von der Staatlichen Stiftung für Grundlagenforschungen der Ukraine).

Darüber hinaus konnten sich die Besucher über Forschungs- und Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Alexander von Humboldt-Stiftung, des DAAD und anderer deutschen Einrichtungen informieren lassen.

Quelle: Ansprechpartner für Forschungskooperationen DEinternational Ukraine

10.10.2013

Staatsministerin Ilse Aigner


Bayerische Staatsministerin

für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

und Stellvertretende Ministerpräsidentin

seit 10.10.2013 

Persönliche Daten 

  • 7. Dezember 1964 geboren in Feldkirchen-Westerham
  • römisch-katholisch
  • Elektrotechnikerin 

Ausbildung und beruflicher Werdegang 

  • 1981: Mittlere Reife an der Wilhelm-Leibl-Realschule in Bad Aibling
  • 1981 bis 1985: Berufsausbildung zur Radio- und Fernsehtechnikerin mit Gesellenprüfung
  • 1985 bis 1988: Berufspraxis im elterlichen, mittelständischen Elektro-Handwerksbetrieb
  • 1988 bis 1990: Technikerschule mit Abschluss als staatlich geprüfte Elektrotechnikerin
  • 1990 bis 1994: Entwicklung von Systemelektrik für Hubschrauber bei eurocopter
  • 1994 bis 1998: Mitglied des Bayerischen Landtags
  • 1998 bis 2013: Mitglied des Deutschen Bundestags
  • 2008 bis 2013: Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Seit Oktober 2013: Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie 

Politische Mandate

Bund 

  • Mitglied des Deutschen Bundestags 1998 bis 2013 (Wahlkreis 224, vormals 225 - Starnberg)
  • 1998 bis 2002: Sprecherin der CDU/CSU in der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements”, Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie Schriftführerin
  • 2002 bis 2005: Stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landesgruppe und Ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss
  • 2005 bis 2008: Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung, Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und Mitglied im Fraktionsvorstand
  • 2008 bis 2013: Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 

Land 

  • 1994 bis 1998: Mitglied des Bayerischen Landtags und dort Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport, im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden und im Landessportbeirat
  • Seit 2013 erneut Mitglied des Bayerischen Landtags 

Kommunale Mandate 

  • 1990 bis 1998: Mitglied des Gemeinderats von Feldkirchen-Westerham
  • 1990 bis 1999: Mitglied des Kreistags Rosenheim
  • 1990 bis 1998: Mitglied des Kreisausschusses Landkreis Rosenheim

Funktionen in der CSU 

  • Seit 1985: Mitglied der Christlich-Sozialen Union
  • Seit 1995: Parteivorstand und Bezirksvorstand Oberbayern
  • Seit 1999: Stellvertretende Bezirksvorsitzende Oberbayern
  • Seit 2007: Schriftführerin / Präsidiumsmitglied der CSU und Kooptiertes Mitglied im Landesvorstand der Frauen Union
  • Seit 2011: Bezirksvorsitzende CSU Oberbayern

Ehrenamtliche Tätigkeiten 

  • Seit 1995: Vizepräsidentin des Landesverbandes Oberbayern im Bund Deutscher Karneval e.V.
  • Seit 2004: Mitglied im Kuratorium des Deutschen Museums in München
  • 2001 – 2009: Vorsitzende der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes
  • Seit 2009: Fördervereinsvorsitzende des Caritas Kinderdorf Irschenberg

http://www.stmwi.bayern.de/ministerium/politische-spitze/staatsministerin/   

10.10.2013

Staatssekretär Franz Josef Pschierer


Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium

für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie 

seit 10.10.2013 

Persönliche Daten

  •  1. Juli 1956 geboren in Haunstetten 
  • verheiratet, zwei Kinder
  • römisch-katholisch 
  • Stellvertretender Chefredakteur der „Deutschen Handwerks Zeitung”

Ausbildung und beruflicher Werdegang 

  • 1976: Abitur am Gymnasium der Maristenschulbrüder in Mindelheim
  • 1978 bis 1983: Studium der Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg
  • 1984 bis 1986: Handwerkskammer für Schwaben in Augsburg, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • 1986 bis 1994: Deutsche Handwerks Zeitung, zunächst als Redakteur und ab 1989 als stellvertretender Chefredakteur
  • 2008 bis 2013: Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und ab 2009 IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung
  • Seit Oktober 2013: Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie  

Politische Mandate 

  • Seit 1996: Kreisrat im Landkreis Unterallgäu
  • Seit 1994: Mitglied des Bayerischen Landtags und dort von 2003 bis 2008 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
  • 2002 bis 2008: Mitglied im Stadtrat Mindelheim 

Funktionen in der CSU 

  • Mitglied im Parteivorstand
  • Seit 2013: Kreisvorsitzender des CSU-Kreisverbandes Unterallgäu 

Ehrenamtliche Tätigkeiten 

  • Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes
  • Vorsitzender des Verbandes Wohneigentum Bezirk Schwaben 

http://www.stmwi.bayern.de/ministerium/politische-spitze/staatssekretaer/ 

13.02.2013

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zu Rekordergebnis im Bayerntourismus

Zeil: „2012 ist absolutes Spitzenjahr“

 MÜNCHEN    Neue Bestmarken im Bayerntourismus für das Jahr 2012 kann Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Martin Zeil im Rahmen der heutigen Jahrespressekonferenz Tourismus verkünden. Die amtliche Statistik weist mit 31.176.908 Ankünften ein Plus von 4,7 Prozent und mit 84.069.964 Übernachtungen einen Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis aus. „Damit ist 2012 das absolute Spitzenjahr im Bayerntourismus. Wir haben die bisherigen Top-Ergebnisse vergangener Jahre noch einmal übertreffen können. Mit über 84 Millionen Übernachtungen haben wir die bisherigen Rekordmarken aus den Jahren 1991 mit mehr als 82 Millionen Übernachtungen und 1992 mit knapp 81,5 Millionen Übernachtungen deutlich getoppt. Bayern ist als Urlaubs- und Freizeitland bei Gästen aus Nah und Fern so beliebt wie nie zuvor.“

 Spitzenreiter bei den Wachstumsraten ist der Campingtourismus. Mit 1.402.686 Ankünften und 4.656.908 Übernachtungen konnten weit überdurchschnittliche Zuwachsraten von 9,1 Prozent beziehungsweise 7,6 Prozent erzielt werden.

 Die weiß-blaue Hotellerie verzeichnet mit 25.671.237 Ankünften und 57.830.291 Übernachtungen deutliche Zuwächse von 4,7 Prozent beziehungsweise 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Städtetourismus ist mit 3,8 Prozent mehr Ankünften (9.657.663) und 5,2 Prozent mehr Übernachtungen (18.600.773) gegenüber 2011 auch für das vergangene Jahr wieder ein Aktivposten in der Tourismusbilanz. Ein erfolgreiches Jahr weisen schließlich auch Bayerns Heilbäder und Kurorte vor: 4,9 Prozent mehr Gäste kamen in die Heilbäder (4.597.477 Ankünfte) und brachten mit 22.384.822 Übernachtungen einen Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber 2011.

 Maßgeblichen Anteil an diesem Rekordergebnis hat der Reisemonat Dezember, der gegenüber dem Vorjahresmonat noch einmal Zuwachsraten von 4,9 Prozent bei den Ankünften und 6,2 Prozent bei den Übernachtungen gebracht hat.

 Basis für den Erfolg des Bayerntourismus ist nach wie vor das Reiseverhalten der Deutschen. Auf sie entfallen 76,6 Prozent der Ankünfte (23.878.060) und 81,8 Prozent aller Übernachtungen (68.770.829). 3,6 Prozent mehr Ankünfte und 3,2 Prozent mehr Übernachtungen verzeichnet der Inlandstourismus gegenüber 2011. Doch auch ausländische Gäste finden noch mehr Gefallen an Bayern als Urlaubsdestination: Ein Plus von 8,5 Prozent bei ausländischen Gästeankünften (7.298.848) und einen Zuwachs von 8,7 Prozent bei den Übernachtungen ausländischer Gäste (15.299.135) verzeichnet die amtliche Statistik für 2012.

Kurzfassung.

01.11.2012

Bayerischer Abend in Kiew

Aus Anlass seines Dienstantritts als Beauftragter der bayerischen Wirtschaft in der Ukraine lud Alexander Markus am 11. November 2012 die bayerischen Wirtschaftsvertreter zum Bayerischen Abend in Kiew ein.

Diese Abende werden jetzt in loser Abfolge regelmäßig in Kiew organisiert, um den Austausch der bayerischen Wirtschaftsvertreter untereinander in der Ukraine zu intensivieren.

Der Einladung folgten Vertreter der bayerischen Wirtschaft in Kiew sowie der neue Botschafter, Dr. Christof Weil. Der Botschafter ging in einer kleinen Ansprache auf die aktuellen Gespräche mit der ukrainischen Seite ein und was die EU als Voraussetzung für eine Unterzeichnung des Assoziierungs- sowie des Freihandelsabkommens erwarte.

29.08.2012

Tourismus. Studenten aus der Ukraine zu Gast. Hotelfachschüler informieren sich im Unterallgäu

Empfang im Rathaus Mindelheim Studenten aus der Ukraine. Foto: Franz Issing.

Großer Bahnhof für 18 Touristik-Studenten aus der Ukraine. Die jungen Leute waren eine Woche im Unterallgäu zu Gast. Im Landratsamt, wie auch im Mindelheimer Rathaus wurden sie empfangen.

Vizebürgermeister Herbert Kugler stellte Mindelheim als „Ort der Kultur und Lebensfreude“ vor und verwies dabei auch auf die reiche Geschichte. Nicht ohne Stolz erwähnte Kugler: „Mindelheim zählt zu den deutschen Städten mit den wenigsten Arbeitslosen“. Bei einem lebhaften Frage- und Antwortspiel nach dem Grund befragt verwies Kugler auf eine günstige Infrastruktur und eine glückliche Verbindung zwischen Industrie, Handwerk und Landwirtschaft. „Wir können mit mehreren Standbeinen punkten“, meinte er. Die Hotelfachschüler wollten auch wissen, welche Rolle der Tourismus in Mindelheim und im Allgäu spiele, und wie es mit der demografischen Entwicklung in der Stadt stehe. Die Antworten kamen prompt. „Von 14 500 Einwohnern sind 1350 über 80 Jahre alt, die sozialen Probleme habe man weitgehend im Griff und der Tourismus rangiere auch im Unterallgäu ganz vorne. Kugler schwärmte von einem Landstrich, in dem man den Akku für den Berufsalltag aufladen könne.

Quelle:
www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Studenten-aus-der-Ukraine-zu-Gast-id21636116.html

02.02.2012

Eine saubere Sache: Ukrainische Wasserwirtschaft zu Besuch in Bayern

Gruppenbild im Rahmen der Besichtigung der Kläranlage im oberpfälzischen Floß mit der Firma ZWT Wasser- und Abwassertechnik GmbH aus Bayreuth.

Weltweit gehen wachsender Wohlstand, Fortschritt der Industrialisierung und zunehmende Mobilität mit ökologischen Problemstellungen einher - kontinuierliche Investitionen in Umweltinfrastruktur sind zwingend erforderlich. Auch in der Ukraine herrscht Handlungsbedarf und speziell im Bereich der Wasserwirtschaft steht eine Vielzahl von Projekten zum Ausbau und zur Modernisierung der Wasserver- und Abwasserentsorgung an.

Insgesamt 16 Fach- und Führungskräfte aus der  Ukraine nutzten daher das internationale Weiterbildungsprogramm „Bayern – Fit for Partnership“ (BFP) und besuchten vom 22.01. bis 27.01.2012 bayerische Unternehmen, um die neuesten Technologien und Dienstleistungen kennenzulernen. Die jeweilige Verantwortlichkeit der Direktorinnen und Direktoren der teilnehmenden Wasserwirtschaftsbetriebe umfasste Gebiete von etwa 30.000 bis hin zu 1,5 Mio. Einwohnern - zuzüglich der Industrie- und Gewerbebetriebe in den jeweiligen Kommunen, Städten und Regionen. Das Investitionspotential ist immens: mit einem Sanierungsbedarf von bis zu 70%, bereitstehenden Fördergeldern (z.B. Weltbank) und der teilweisen Überführung der Wasserwirtschaftsbetriebe in Konzessionsmodelle.

Dies erkannten auch die rund 20 teilnehmenden bayerischen Unternehmen, welche sich bei den beiden Hausmessen beim Bayerischen Landesamt für Umwelt in Augsburg und Hof, sowie bei der Besichtigung von Referenzobjekten und Werksbesichtigungen präsentierten. Die Chancen auf nachhaltige Kooperationen sind nicht nur für Neu- und Umbauprojekte, sondern auch beim Angebot von Ausstattungskomponenten und Dienstleistungen rund um das Thema Wasser ausgesprochen gut.

Ein besonderes Interesse der Gäste galt dabei:

  • Trink- und Abwassernetzen (inkl. Mess- und Ortungstechnik, Datenerfassung und Ab-/ Wassermanagement)
  • Zentraler und dezentraler Trinkwasseraufbereitung (z.B. Ultrafiltration, Wasserchemie, Mikrobiologie)
  • Kläranlagen (Gebläse, Pumpen, UV-Behandlung, Reinigungstechnik, Schlammbehandlung, Verfahrenstechnik, Laborausstattungen)

Die bevorstehende Weiterentwicklung der Wasserwirtschaft in der Ukraine wird nach Einschätzung aller Beteiligten viele Jahre oder sogar Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Gerade hier aber wird sich die Qualität und Zuverlässigkeit „Made in Bavaria“ behaupten können. Das Ziel der bayerischen und ukrainischen Teilnehmer ist letztlich eine dauerhafte Zusammenarbeit. Der erste Schritt hierzu wurde nun bei BFP gemacht.

„Bayern - Fit for Partnership" wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie finanziert. Die Gesamtabwicklung des Programms liegt bei Bayern International. Die Weiterbildungswoche zur Wasserwirtschaft mit  der Ukraine wurde durch die EM&S GmbH aus Bruckmühl im Auftrag von Bayern International organisatorisch betreut und von der DREBERIS GmbH unterstützt.

Kontakt:
Dr. Bernd Dobmann
Bayern International GmbH
Tel.:  +49 89 660566-105
Fax:  +49 89 660566-150
E-Mail: bdobmann(at)bayern-international.de

http://www.bayern-international.de/nc/news/detailansicht/article/eine-saubere-sache-ukrainische-wasserwirtschaft-zu-besuch-in-bayern.html

03.01.2012

In Bayern werden die höchsten Gehälter gezahlt

München: In Bayern werden bundesweit die höchsten Gehälter gezahlt. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" und bezieht sich dabei auf eine Umfrage des Job-Portals Stepstone unter Fach- und Führungskräften. Das durchschnittliche Jahresgehalt im Freistaat liegt demnach bei 51.900 Euro. Auf Platz zwei kommt Hessen mit 51.100 Euro. Auf dem letzten Platz der Umfrage steht Mecklenburg-Vorpommern mit 32.000 Euro. Die höchsten Gehälter werden in der Pharma-, Chemie und Autoindustrie gezahlt.

Quelle: n-tv.de/dpa nach BR-Nachrichtenredaktion

06.12.2011

Zeil: „Beeindruckender Blick in die technologische Zukunft“

MÜNCHEN      Der Hightech-Standort Bayern gibt auf dem 6. Nationalen IT-Gipfel in München mit seinem Showcase ‚Die mobile Gesellschaft’ einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt von morgen und zeigt ganz praktisch, wo durch den konsequenten Einsatz der IT-Technologien das Leben einfacher und bequemer wird. „Die bayerische regionale Arbeitsgruppe öffnet mit ihrem technischen Mobilitätsszenario ein Fenster in die Zukunft. Sie leistet damit einen wertvollen Beitrag zum IT-Gipfel, der unter dem Motto ‚vernetzt, mobil, smart’ steht“, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil. Der mobile Zugriff auf Daten mit Smartphones, Tablets und Notebooks verändert die Gesellschaft grundlegend: So gehen die Experten des Münchner Kreises in der Zukunftsstudie IT-Gipfel 2011 davon aus, dass bis zum Jahr 2024 über 70 Prozent aller Büroangestellten ihre Beschäftigung flexibel gestalten und die Arbeit von einem Mobile- oder Home-Office aus erledigen.

Mit ihrem Showcase zeigen in Bayern ansässige Firmen und Forschungseinrichtungen erstmals in einer Gesamtschau, welche Vorteile in der Inte-gration der einzelnen Technologien stecken. Seamless Mobility erstreckt sich dabei vom intermodalen Verkehrsmanagement, über die mobile Nutzung und Produktion von Medien bis hin zum mobilen Arbeiten und Bezahlen. Als besondere technische Highlights sind auf dem Stand zu sehen: ein LTE-Netzwerk (vierte Mobilfunkgeneration) im Kompletteinsatz, HD-Bildübertragung über 4G in Echtzeit, Routenplanung und Verkehrsmanagement im Live-Modus, der Download von Bahntickets auf einen Chip im Autoschlüssel, geräteunabhängiger Zugriff auf Arbeitsdaten von unterwegs, mobiles Bezahlen und e-Ticketing und die neuesten Sicherheitschips und Security-Architekturen für die mobile Welt von morgen.

„Ein so mächtiges Zukunftsfeld wie die Mobilität lässt sich nur beackern, wenn der Innovationsprozess über ein Kompetenznetzwerk in Gang gesetzt wird. Die Hightech-Region Bayern mit ihren Weltmarktführern aus dem IT-Sektor und den verschiedensten Branchen wie Automobil, Finanzen oder Medien bietet hier die besten Voraussetzungen“, betont Zeil. Die große Bedeutung des Themas und der erstmals in dieser engen Kooperation von verschiedensten IT-Anbietern und IT-Anwendern umgesetzten Lösungen unterstreicht auch der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer am Stand ‚mobil’ der regionalen Arbeitsgruppe.

„Die mobile IT macht das Leben nicht nur einfacher, bequemer und sicherer. Der Einsatz der Technologien und die Überwindung von Systembrüchen schonen Ressourcen und sorgen für Nachhaltigkeit. Für den Standort Deutschland und Bayern ergeben sich neue Geschäftsfelder, die gerade in der Integrationsleistung die Stärken des IT-Standortes betonen“, unterstreicht Zeil. System-Engineering ‚Made in Germany’ schafft dabei innovative, mobile IT-Technologien und Lösungen, bringt für Unternehmen in Deutschland und Bayern Wettbewerbsvorteile und ermöglicht neue Wertschöpfung.

Bayern wird auf Basis der geleisteten Arbeit weiter auf das Thema Mobile IT setzen und weitere Projekte unterstützen. Mit der Gründerinitiative Digitale Medienproduktion und dem FuE-Forschungsprojekt ‚Mobile Business App-Plattform’ sind bereits weiterführende Aktivitäten angestoßen. Unterstützt werden vom Bayerischen Wirtschaftsministerium auch die Empfehlungen der Arbeitsgruppe nach gemeinsamen Rahmendaten. Dazu zählen beispielsweise neue IT-Anwendungen im öffentlichen Personennahverkehr und der Aufbau eines ‚Datenmarktplatzes’, der Verkehrsinformationen für Navigation und Routenplanung bereit hält.

Die regionale Arbeitsgruppe setzt sich aus Unternehmensvertretern (Allianz, Bayerischer Rundfunk, BMW, Fujitsu, Giesecke & Devrient, Infineon, Intel, Nokia Siemens Networks, Siemens, Telefónica Germany, T-Systems) sowie Vertretern aus Wissenschaft und Forschung (Fraunhofer Gesellschaft, LMU, Münchner Kreis, TU München) zusammen. Geleitet wird die AG Regional von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Siemens-Forschungschef Dr. Reinhold Achatz.

Pressemitteilung-Nr.724/11
http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2011/12/pm724.html

25.11.2011

Asien bleibt Investitionsfavorit der bayerischen Wirtschaft

Trotz erheblicher Haushalts- und Finanzrisiken in Europa wie in außereuropäischen Ländern bleibt Bayerns Exportwirtschaft optimistisch. Im Fokus stehen vor allem die asiatischen Märkte. Erwarten jeweils 40 Prozent der bayerischen Unternehmen steigende Ausfuhren nach Europa und Südosteuropa, so rechnen 45 Prozent damit, dass Asien noch weiter anzieht. Schon in vergangenen Jahr wuchsen die bayerischen Exporte nach China im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent. Damit liegt das Reich der Mitte bei den Zuwachsraten unangefochten an der Spitze . „China wird schon in absehbarer Zeit Bayerns wichtigster Handelspartner sein“, sagt Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). Das ist das Ergebnis des ersten IHK-Exportberichts Bayern, einer Sonderauswertung des bayerischen Konjunkturberichts sowie der Umfrage Going International. Er beinhaltet die wichtigsten Auslandsmärkte, die Exporterwartungen und geplanten Investitionen ebenso wie die Motive und die Auswirkungen auf das Inlandsgeschäft.

Für die bayerische Wirtschaft ist Asien Investitionsfavorit. Über die Hälfte der Unternehmen mit internationalem Geschäft will seine Investitionen in dieser Region ausbauen. Für Europa planen dies nur 31 Prozent, Nordamerika rangiert mit 29 Prozent auf Rang drei. Mit ihren Auslandsinvestitionen wollen die Unternehmen vor allem die Vertriebs- und Serviceaktivitäten stärken. Erst an zweiter Stelle steht die Markterschließung. Dagegen wird das Argument der Kostenersparnis immer unwichtiger. Der Anteil der Unternehmen, für den dieses Investitionsmotiv ausschlaggebend ist, ist von 31 Prozent (2008) über 30 Prozent (2009) auf 22 Prozent in diesem Jahr gesunken.

Das Auslandsengagement von Unternehmen wirkt sich positiv auf die Entwicklung im Inland aus. International tätige Firmen sind nach dem IHK-Exportbericht nicht nur zufriedener sondern blicken auch optimistischer in die Zukunft. „Diese besseren Perspektiven spiegeln sich auch in den Beschäftigungsplänen wider“, so Driessen. Während im Schnitt aller bayerischen Unternehmen 24 Prozent mehr Mitarbeiter einstellen wollen, sind es bei den auslandspräsenten Firmen sogar 32 Prozent. „Das belegt, dass Investitionen im Ausland keineswegs als Beschäftigungsbremse wirken“, sagt der BIHK-Hauptgeschäftsführer.

Der IHK-Exportbericht Bayern erscheint künftig einmal jährlich und ist mit allen Tabellen und Grafiken ab sofort über www.muenchen.ihk.de abrufbar.

http://www.muenchen.ihk.de/mike/presse/Pressemeldungen/IHK-Exportbericht-2011-13.7.2011-.html

 

15.09.2011

Münchener Flughafen. Ein Prosit auf das Fernweh

Jene, die darauf beharren, dass der Münchner Flughafen eine dritte Startbahn braucht, begründen dies mit einem simplen Argument.
Sie sagen: Weil die Zahl der Starts und Landungen in den vergangenen Jahrzehnten ständig gestiegen sei, werde sie in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen - ähnlich wie ja auch Aktienanalysten den Anlegern einreden, dass die Kurse ständig steigen werden. Die aufsteigende Kurve des Flughafens und seiner Betreiber, also von Bund, Freistaat und Stadt München, lässt scheinbar nur einen Schluss zu: Bauen!

Man kann auch fordern, München solle sich neben Frankfurt zum zweiten großen deutschen Drehkreuz entwickeln, das Passagiere aus Asien und den USA zum Umsteigen nutzen und das Direktflüge in alle Welt bietet. Nur: Geht es München wirklich besser, wenn es, wie jüngst verkündet, nun auch einen Linienflug nach Irkutsk in Sibirien gibt?

1560 Hektar groß ist die gesamte Anlage des Münchner Flughafens. 925 Hektar, knapp 60 Prozent des Gesamtgeländes, sind Grünflächen.

Haupteigentümer des Airports ist der Freistaat Bayern, der 51 Prozent der Anteile hält. Weitere Anteilseigner sind die Bundesrepublik Deutschland (26 Prozent) und die Stadt München (23 Prozent). Und die dürften sich sehr über die geschäftlichen Erfolge der Flughafengesellschaft gefreut haben. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen etwa 1,1 Milliarden Euro Umsatz gemacht.

34,7 Millionen Passagiere wurden im Jahr 2010 am Münchener Flughafen abfertigt, -so viele wie noch nie zuvor.

Damit ist der Airport im Erdinger Moos hinter Frankfurt/Main (53 Millionen) und vor Düsseldorf (19) der zweitgrößte Flughafen der Republik. Auch im europäischen Vergleich schneidet München gut ab. Der Flughafen Franz Josef Strauß ist siebtgrößter Airport des Kontinents. Davor liegen London-Heathrow (65,9 Millionen), Paris Charles-de-Gaulle (58,2), Frankfurt/Main (53), Madrid (49,8), Amsterdam (45,2) und Rom-Fiumicino (36,2).


Süddeutsche Zeitung, von 27.07.2011
Abgehobene Münchner. Ein Kommentar von U.Schäfer

01.04.2011

Flughafen München setzt sich bei "World Airport Awards"

 

MUC gewinnt erneut bei "World Airport Awards" Bayerisches Luftverkehrsdrehkreuz zum sechsten Mal "Europameister"
Erneut ist der Flughafen München bei den "World Airport Awards" zum besten Flughafen Europas gekürt worden. Diese Auszeichnung hatte München bereits im Vorjahr sowie in den Jahren 2005 bis 2008 gewonnen. Gleichzeitig erreichte der Münchner Flughafen im weltweiten Ranking wie im vergangenen Jahr einen hervorragenden vierten Platz. Das ist das Ergebnis der neuesten Umfrage durch das unabhängige Londoner Luftfahrtforschungsinstitut Skytrax, an der sich weltweit mehr als elf Millionen Passagiere aus mehr als 100 Nationen beteiligt haben. Die Auszeichnung wurde gestern Abend im Rahmen einer Feierstunde am Rande der internationalen Fachmesse "Passenger Terminal" in Kopenhagen an die Flughafen München GmbH übergeben.

Edward Plaisted, Direktor des Skytrax-Institutes, sieht die Gründe der Beliebtheit des Münchner Flughafens unter anderem in dem "hohen Komfort in den Terminals und der besonderen bayerischen Gastfreundschaft." Der Schlüssel zum Münchner Erfolg sei die überall spürbare hohe Qualität und Zuverlässigkeit, die der Münchner Flughafen in allen Bereichen gewährleiste.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, zeigte sich hocherfreut über die neue Auszeichnung. "Wir sind stolz darauf, diesen Titel verteidigt zu haben. Die World Airport Awards sind für uns deshalb so wichtig, weil hier tatsächlich die Kunden entscheiden. Bei über elf Millionen Teilnehmern hat eine solche Platzierung schon eine große Aussagekraft."

Bei den "World Airport Awards" wurden über 240 internationale Flughäfen und zahlreiche Fluggesellschaften von den Passagieren beurteilt. An den Airports wurden insgesamt rund 40 Kategorien bewertet, darunter beispielsweise die Abfertigungs- und Servicequalität, die Freundlichkeit und Kompetenz des Flughafenpersonals, das Einkaufs- und Unterhaltungsangebot oder die Umsteigemöglichkeiten. Die Einzelergebnisse aus den verschiedenen Kategorien sollen in Kürze veröffentlicht werden.

Die besten zehn Flughäfen der Welt:

1. Hong Kong
2. Singapur
3. Seoul
4. München
5. Peking
6. Amsterdam
7. Zürich
8. Auckland
9. Kuala Lumpur
10. Kopenhagen
Quelle: Flughafen München
www.invest-in-bavaria.de/home/

Bayern – Fit for Partnership’ startet in das siebte Jahr

Zeil: „Programm eröffnet erstklassige Exportchancen für Betriebe im Freistaat“

MÜNCHEN    Der bayerische Mittelstand ist mit einer Exportquote von rund 30 Prozent in den Weltmärkten vertreten. Das Außenwirtschaftsprogramm ‚Bayern – Fit for Partnership’ (BFP) unterstützt hiesige Unternehmen auch dieses Jahr mit elf themenspezifischen Weiterbildungswochen für ausländische Auftraggeber und potenzielle Kunden für unsere Firmen. „Das internationale Weiterbildungsprogramm ‚Bayern – Fit for Partnership’ hat sich als hervorragendes Instrument der Außenwirtschaftsförderung bewährt. Damit konnten wir bayerische Unternehmen mehr als 1400-mal mit internationalen Endscheidern in Kontakt bringen“, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Das Konzept von BFP ist maßgeschneidert für die Gäste aus aller Welt. Es setzt direkt bei ihrem Bedarf an innovativen Lösungen an. Daneben bietet es heimischen Firmen die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu präsentieren. „Unser Weiterbildungsprogramm ist ein Gewinn für beide Seiten. Dabei ist der Aufwand für unsere Firmen minimal. Sie können die Kontakte mit potenziellen ausländischen Kunden zuhause in Bayern aufbauen“, betont Zeil. Den Auftakt für das Programm 2011 bildet im März der Besuch einer 15-köpfigen Delegation aus der russischen Republik Tatarstan, die sich über Energieeffizienz in Industrie und öffentlichen Einrichtungen informieren wird. Im Anschluss werden türkischen Fach- und Führungskräften High-Tech-Lösungen aus dem Solar- und Photovoltaikbereich präsentiert. Erstmals sind im BFP-Programm die Slowakei (Biogas) und Albanien (Wasserwirtschaft) als Gäste in Bayern.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat ‚Bayern – Fit for Partnership’ ins Leben gerufen, um die Exporte bayerischer Unternehmen zu fördern. Bayern International, die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Außenwirtschaft, führt das Programm durch. Bayern International-Geschäftsführer Hans-Joachim Heusler: „Besonders kleine und mittlere Unternehmen aus Bayern nehmen das Angebot, sich mit einer Firmenbesichtigung oder im Rahmen von Kooperationsveranstaltungen in Bayern zu präsentieren, sehr gut an. Aus Sicht der bislang über 1250 internationalen Teilnehmer ist oftmals genau diese Praxisnähe das überzeugende Moment, um weiter mit den bayerischen Unternehmen in Kontakt zu bleiben und Aufträge an sie zu vergeben. Das Spektrum erstreckt sich dabei vom Handwerk bis hin zur Industrie.“ Lesen Sie mehr zu dem Programm hier.

Kontakt:

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Pressestelle: Bettina Bäumlisberger
Tel.: 089/2162-2290
Fax: 089/2162-2614
E-Mail: pressestelle(at)stmwivt.bayern.de
www.stmwivt.bayern.de

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zum Wirtschaftswachstum des Freistaats im ersten Halbjahr 2010

 

Zeil: „Bayerns Wirtschaft startet kraftvoll durch“

 MÜNCHEN    Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zu den aktuellen Wachstumszahlen für Bayern im ersten Halbjahr 2010: „Die bayerische Wirtschaft kann im neuen Aufschwung kraftvoll durchstarten. Bereits im ersten Jahr nach der schwersten Rezession der Nachkriegszeit liegt der Freistaat wieder klar auf Wachstumskurs. Unser starkes Engagement, die Wirtschaft und vor allem den Mittelstand in der Krise zu stabilisieren, zahlt sich jetzt aus.“ Nach den heute vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung veröffentlichten Daten des Arbeitskreises volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder ist die wirtschaftliche Leistung im Freistaat, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, im ersten Halbjahr 2010 wieder um 3,2 Prozent gestiegen. Auch für das Gesamtjahr erwartet Zeil ein Wachstum Bayerns von etwa drei Prozent.

 

Zeil betont, dass die Konjunkturpakete von Bund und Land, die bayerischen Finanzhilfen für den Mittelstand, allen voran der bayerische Mittelstandsschirm, und die großzügigen Erleichterungen bei der Kurzarbeit entscheidend dazu beigetragen hätten, viele wettbewerbsfähige kleine und mittelständische Betriebe in der Krise zu stützen und ihre Mitarbeiter über die Flaute hinweg zu halten. „Auch deshalb hat die bayerische Wirtschaft jetzt die Kraft und die Kapazitäten, die neue Auftragswelle im weltwirtschaftlichen Aufschwung wieder für neue Wertschöpfung im Freistaat zu nutzen“, so Zeil. Die aktuellen Wachstumszahlen bestätigten zudem die Bedeutung des Geschäftsmodells Bayern. „Unsere innovationsstarke Industrie und ihre ausgeprägte Ausrichtung auf die Wachstumsmärkte in aller Welt haben entscheidend dazu beigetragen, die schärfste Krise der Nachkriegszeit zügig zu überwinden. Sie wird auch in Zukunft eine entscheidende Grundlage für Beschäftigung, Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität sein“, so der Wirtschaftsminister abschließend.

www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/newsletter/

 

Deutsch muss Arbeitssprache des neuen Europäischen Auswärtigen Dienstes werden / Europaministerin Müller: „Deutsch, Englisch und Französisch in Europa endlich wieder gleich behandeln“

Bayern macht sich für Deutsch als Arbeitssprache des im Aufbau befindlichen Europäischen Auswärtigen Dienstes stark. Bei der morgigen Europaministerkonferenz der Länder in Brüssel soll hierzu ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Bayerns Europaministerin Emilia Müller: „Deutsch ist die am weitesten verbreitete Muttersprache in der Europäischen Union. Die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch müssen in Europa endlich wieder gleich behandelt werden. Deshalb ist es für uns unverzichtbar, dass Deutsch Arbeitssprache im neuen Auswärtigen Dienst der EU ist. Die Bundesregierung ist hier in der Pflicht, unseren nationalen Interessen volle Geltung zu verschaffen." Gegenwärtig wird über die Ausgestaltung des neuen Europäischen Auswärtigen Dienstes beraten, in dem bis zu 8.000 Beamte aus Rat und Kommission der EU sowie Diplomaten aller 27 Mitgliedsländer zusammen arbeiten werden. Dabei wird auch über die Arbeitssprachen des neuen Auswärtigen Dienstes entschieden.

www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10293251/index.htm

 

Zusammenarbeit Bayern und Ukraine

 

Am 11. Dezember empfing Europaministerin Emilia Müller die stellvertretende ukrainische Wirtschaftsministerin Natalia Boytsun in der Staatskanzlei zu einem politischen Meinungsaustausch. Bayern und die Ukraine arbeiten unter dem Vorsitz Müllers und Boytsuns in einer gemeinsamen Regierungskommission eng zusammen.

Im Rahmen eines Gedankenaustauschs wurde auch das gemeinsame Arbeitsprogramm unterzeichnet. Neben der Fortführung von bewährten Projekten, z.B. in den Bereichen Schule, Hochschule, Soziales, Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie, wurden besonders neue, zukunftsorientierte Projekte zur Bewältigung aktueller Probleme vereinbart. So erfolgt eine Zusammenarbeit etwa im Bereich der alternativen und regenerativen Energiequellen, im energieeffizienten Bauen, sowie im Bereich der Wasserwirtschaft.

www.bayern.de/Fotoreihen-.1589.10279869/index.htm

Deutsch muss Arbeitssprache des neuen Europäischen Auswärtigen Dienstes werden / Europaministerin Müller: „Deutsch, Englisch und Französisch in Europa endlich wieder gleich behandeln“

Bayern macht sich für Deutsch als Arbeitssprache des im Aufbau befindlichen Europäischen Auswärtigen Dienstes stark. Bei der morgigen Europaministerkonferenz der Länder in Brüssel soll hierzu ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Bayerns Europaministerin Emilia Müller: „Deutsch ist die am weitesten verbreitete Muttersprache in der Europäischen Union. Die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch müssen in Europa endlich wieder gleich behandelt werden. Deshalb ist es für uns unverzichtbar, dass Deutsch Arbeitssprache im neuen Auswärtigen Dienst der EU ist. Die Bundesregierung ist hier in der Pflicht, unseren nationalen Interessen volle Geltung zu verschaffen." Gegenwärtig wird über die Ausgestaltung des neuen Europäischen Auswärtigen Dienstes beraten, in dem bis zu 8.000 Beamte aus Rat und Kommission der EU sowie Diplomaten aller 27 Mitgliedsländer zusammen arbeiten werden. Dabei wird auch über die Arbeitssprachen des neuen Auswärtigen Dienstes entschieden.

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Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel begrüßt Rücknahme vom Zollaufschlag in der Ukraine

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Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel begrüßt Rücknahme vom Zollaufschlag in der Ukraine

MÜNCHEN / KIEW Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel hat die Rücknahme des im März dieses Jahres beschlossenen 13-prozentigen Zollimportzuschlags auf Pkw und Haushaltsgeräte in der Ukraine begrüßt. „Gerade für die bayerischen Automobilbauer und Haushaltsgerätehersteller ist diese Entwicklung sehr erfreulich“, so Hessel. Die Wirtschaftsstaatssekretärin war im April in Begleitung einer Unternehmerdelegation nach Kiew und Lwiw (Lemberg) gereist und hatte die Rücknahme des Zollaufschlags bei ihren politischen Gesprächen nachdrücklich gefordert. Auch die Bayerische Repräsentanz in Kiew hatte sich intensiv für eine Rücknahme des erhöhten Zollimportsatzes eingesetzt.

Die Anhebung des Zolltarifs war als befristete Maßnahme zur Senkung des Handelsdefizits verabschiedet worden. Die ukrainische Regierung hatte die Pkw-Importe damit faktisch gestoppt. Hessel: „In der aktuellen Wirtschaftskrise ist ein offener Welthandel wichtiger denn je, gerade für ein Export-orientiertes Land wie Bayern. Ein freier Handel ist für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Freistaat von enormer Bedeutung.“

Die Ukraine ist nach Russland und Kasachstan der wichtigste Handelspartner Bayerns unter den GUS-Staaten und den Ländern außerhalb der EU in Ost- und Südosteuropa. Weit über 800 bayerische Firmen unterhalten Geschäftsbeziehungen in die Ukraine. Seit 1996 steht die Bayerische Repräsentanz in Kiew bayerischen und ukrainischen Unternehmen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Informationen und Ansprechpartner können unter ukraine.ahk.de/index.php abgerufen werden.

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Pressemitteilung-Nr. 390/09

www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/pressearchiv/2009/09/pm390.html

 

Kiew, 13.8.2009
Am 30./31. Juli fand in Kiew nach einer Pause die VIII. Sitzung der ständigen Bayerisch-Ukrainischen Arbeitskommission statt. Die bayerische Delegation wurde von Staatsministerin Emilia Müller, Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten geleitet, die ukrainische Seite von der Stellvertreterin des Wirtschaftsministers der Ukraine Natalja Bojtsun. >> mehr

München, 9.7.2009

Gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Bayern: Das bereits in Deutschland ansässige japanische Unternehmen U-Shin hat sich zum Umzug von Düsseldorf nach München entschieden. „Die Verlagerung des Unternehmens von Düsseldorf nach München zeigt, dass der Standort Bayern auch weiterhin einen exzellenten Ruf bei japanischen Unternehmen hat. Wir freuen uns über das große Vertrauen unserer japanischen Freunde und Partner“, so Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil. >> mehr

München, 23.6.2009
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zu den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen: „Der bayerische Arbeitsmarkt hat sich trotz schwieriger konjunktureller Lage auch im Mai noch erfreulich gut gehalten. Der Freistaat ist das einzige Land mit einer vier vor dem Komma bei der Arbeitslosenquote. Dass wir im letzten Aufschwung in weiten Teilen des Landes Vollbeschäftigung erreicht haben, verschafft dem Arbeitsmarkt in der jetzigen Rezession ein gewisses Polster.“ >> mehr

München, 18.5.2009
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil stellt das neue bayerische Messebeteiligungsprogramm vor. Im kommenden Jahr können sich mittelständische Unternehmen an insgesamt 44 Messen rund um den Globus beteiligen. Zeil: „Eine Exportquote von 30 Prozent zeigt die Bedeutung des Exports für den bayerischen Mittelstand. Unser Messebeteiligungsprogramm bietet unseren Mittelständlern die Chance, die weltweiten Konjunkturprogramme optimal zu nutzen.“  >> mehr

Delegation der Deutschen Wirtschaft in der Ukraine

Puschkinska 34, 01004 Kiew

+38 044 481 33 99

+38 044 481 33 88 

+38 044 235 42 34

+38 044 234 59 77 

info(at)ukraine.ahk.de